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Verloren in den Bergen der Schweiz

Dieses Jahr im Spätsommer waren meine Kinder und ich in der Schweiz, um meine Schwester und ihre Familie zu besuchen.

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Meine Kinder Jamina, Noah und Soraya (in der Mitte) und ihre kleinen Cousins

Wir sind mit dem Auto gefahren und mussten ca. 450 km Richtung Süden fahren, was ca. 4,5 Stunden gedauert hat.

Meine Schwester lebt mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann mitten in den Bergen, den Schweizer Alpen, und wir waren während unseres Aufenthalts ungefähr eine Woche in ihrer Wohnung. Es war eine sehr schöne Zeit!


Jeden Tag gingen wir ins Freie, um zu wandern und die umliegende Natur zu erkunden.

Eines Tages waren wir an einem wunderschönen Wasserfall, der in der Nähe des Dorfes lag.

Obwohl es sehr windig und kalt war, haben wir diese raue, wunderschöne Natur sehr genossen!

Ein weiteres Abenteuer war es, in der Nähe einen Berg zu besteigen. Die ersten 2000 Meter sind wir mit einer Gondel hochgefahren. Von dort aus wanderten wir los, um die umliegende Berglandschaft zu erkunden...

Die Kinder fanden hier und da sogar etwas Schnee und es hat ihnen sehr viel Spaß gemacht, im Schnee herumzuwühlen und im Sommer eine kleine Schneeballschlacht zu veranstalten.

Hier einige Fotoaufnahmen unserer Wandertour in den Bergen:

Es lohnt sich also, die Schweiz zu besuchen und in den Alpen zu wandern!


Dieser Tag hätte ein ganz wunderbarer Tag werden können, WENN nicht etwas passiert wäre, das die gute Laune plötzlich in Angst und Stress verwandelte...!

Was also passierte, ist, dass mein Sohn Noah auf einen Berg kletterte und dann einfach hinter diesem Berg verschwand. Meine Schwester und ich waren so beschäftigt mit den kleineren Kindern, dass wir nicht wussten, wie weit er schon gekommen war.

Als wir sahen, dass er ziemlich weit weg war, riefen wir ihn zurück, aber er wollte nicht zuhören und ging einfach weiter.

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Noah klettert auf einen Berg, um mehr Schnee zu finden

Also ging ich ihm nach, während meine Schwester mit den anderen Kindern am selben Ort blieb, wo Noah gegangen war.

Ich ging und kletterte so schnell ich konnte und rief Noahs Namen viele Male so laut wie möglich, aber ich hörte keine Antwort und sah ihn auch nirgendwo.

Ich hatte große Angst, dass er irgendwo hinunterfallen könnte. In den Bergen kann es sehr gefährlich sein! Es gibt Schluchten und Gletscher und wenn man sich mit dieser Umgebung nicht so gut auskennt, kann es gut sein, dass man irgendwo abrutscht und in die Tiefe stürzt - das wäre tatsächlich der schlimmste Fall gewesen!

Da wollte ich gar nicht drüber nachdenken!

Ich habe nur gehofft und gebetet, dass am Ende alles gut wird, dass Noah seinen Weg zurück findet und er sicher wieder ankommt.


Und Gott sei Dank, nach einer langen halben Stunde rief mich meine Schwester auf meinem Handy an und sagte mir, Noah sei zurück. Er kam weinend auf dem Po den Berg herunter gerutscht und sowohl er als auch meine Schwester und ich waren fertig mit den Nerven! Puh, das war ein Tag - ohje!


Noah sagte nach diesem Ereignis, er wolle nie wieder in den Bergen wandern gehen.

Also haben wir es am nächsten Tag wirklich langsam angehen lassen und sind einfach in den Garten meiner Schwester und auf einen Spielplatz gegangen, was auch schön war.